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Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik

Schön: Das aktuelle Grenzgänger-Album „Brot & Rosen“  wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in den Sparten „Liedermacher“ und „Folk & Singer-Songwriter“ nominiert – gemeinsam mit Kollegen wie Rainald Grebe, Quadro Nuevo und anderen. Dass wir mit einem Album mit deutschen Volksliedern wie „Die Loreley“, „Wenn alle Brunnen fließen“ oder „Freude schöner Götterfunken“ dort nominert wurden, ist sicher außergewöhnlich….

Layout und Booklet für das Herwegh-Album fertig

Felix hat heute das Layout für das 20-seitige Booklet rübergeschickt, wieder sehr schön geworden, find ich.  Alles wie es sich gehört im Digi-Pak, einfach schöner als die zerbrechliche Plastikhülle,. Morgen oder Übermorgen geht das ganze dann in Druck , dann der Feinschliff im Studio und in ca 12 Tagen verschicken wir dann die vorbestellten CDs.

Vierzehn Titel sind es geworden, darunter natürlich „Bet und Arbeit ruft die Welt“,  aber auch das Liebeslied „Einladung in die Berge“, „Lisette noch ein Gläschen Bier (Wohlgeboren), Leicht Gepäck, Reisst die Kreuze aus der Erden, 1840 und Acht, Germania mir graut vor dir,  Mein Deutschland strecke die Glieder, Protestlied, Immer mehr Soldaten, Lied vom Hasse, Viel Gesungen, Deutschland auf weichem Pfühle, Im Parla-Parla-Parlament“

Da wir in Absprache mit dem Vertrieb beschlossen haben, das Album am 1. September in den Handel zu bringen,  werden wir auch nur die vorbestellten CDs vorab versenden. Bis heute abend könnt ihr euch noch eine Vorab-Version sichern, dann  liefern wir erst wieder ab Ende August aus.

Bestellen könnt Ihr das Album hier.

Herwegh-Album Booklet 2

Herwegh-Album Booklet 1
Herwegh-Album Booklet Ausschnitt

Herwegh CD Cover

Lang anhaltender Applaus in der Seefelder Mühle

Heute berichtet die Nordwestzeitung über unser Konzert in der Seefelder Mühle am letzten Samstag. Die Rezensentin weiß von einem „begeistertem Publikum“ und „lang anhaltendem“ Applaus zu berichten. Es war ein schöner Abend mit herzlicher Betreuung durch das ehrenamtliche Team, das in tiefster Provinz seit fast 30 Jahren Kultur veranstaltet. Absolut löblich und immer eine Reise wert.

Der Bericht in der NWZ steht hier

Mit den Grenzgängern in Krefeld

Gleich zweimal berichtet die Presse über unser Gastspiel bei der Jubiläumsfeier der „NS-Dokumentationsstelle in der Villa Merländer“ und des Fördervereins im Glasfoyer des Krefelder Stadttheaters. Die Rheinische Post schreibt zunächst über die Redner und deren Beiträge und fährt dann fort:

„In der Besetzung zwei Gitarren, Cello und Akkordeon schufen sie ein emotional sehr eindringliches Klangbild für die von Michael Zachcial gesungenen Lieder. Dabei brachten sie nicht nur den Ernst und den Schmerz der Gefangenen, sondern auch ihren trotzigen Überlebenswillen und ihre großartige innere Kraft zum Ausdruck, dem täglichen Grauen auch mal mit der Leichtigkeit des Swing-Rhythmus und blanker Ironie die Stirn zu bieten.

Besonders das Lieblingslied der Geschwister Scholl, „Schlaf, Deutschland schlaf“, ,“Und weil der Mensch ein Mensch ist“ und natürlich die „Die Moorsoldaten“ gingen tief unter die Haut.

Auch die Westdeutsche Zeitung schreibt über die gelungene Veranstaltung, bei der auch der Bürgermeister der Stadt und der Vizepräsident des Landtags in NRW anwesend waren, um die Arbeit der vielen  Helfer und Förderer zu ehren, die in Krefeld die NS-Geschichte erforschen, dokumentieren und besonders auch für Schüler aufbereiten und nutzbar machen.

Volkslieder verbinden

Die Deutsche Presse Agentur bringt einen grossen Bericht über mein Volksliederarchiv:

„Volkslieder und Reime seien etwas, was Menschen verbinde, betont der Musiker. Dennoch werde das Volkslied stiefmütterlich behandelt. „Es hat bei vielen einen schlechten Ruf“, sagt Zachcial. Das liege aber eher an einem Missverständnis. Denn es gehe nicht um den Schlager, sondern um die musikalische Überlieferung von Ereignissen und Befindlichkeiten.

Spannend finde er, dass Kinder immer noch den Reim „Fang mich doch, du Eierloch“ riefen. „Kein Mensch weiß, was ein Eierloch ist, der Ausdruck steht nicht im Duden“, sagt Zachcial. „Kinder sind die eigentlichen Hüter der Volkslieder und Reime“, sagt der Liedermacher. Deshalb hört er sich am liebsten unter ihnen um, wenn er auf der Suche nach altem Liedgut ist.“

Der vollständige Bericht von DPA

 

Leopold 2011

Vom Verband deutscher Musikschulen kommt heute die maschinengefertigte Mitteilung, daß unser „Konzert am Herd“ nicht für die Nominierungsliste ausgewählt wurde… Leider kommt keine Begründung mit. Etwas erstaunt waren wir schon, wir hatten uns mehr erhofft. Nun sind wir neugierig, wer denn den Preis erhält.

Schöne Veranstaltung im Kreismuseum Syke

Eine wunderschöne Veranstaltung hatten wir an diesem Sonntag im Kreismuseum Syke. Gleich zu Beginn – es nieselte noch leicht – wurden wir herzlich empfangen mit einem Brief und einem schönen Gemälde. Wir spielten vor historischer Kulisse draußen, ein enthusiatisches Publikum trieb uns zu Höchstleistungen. Vielen Dank an alle die da waren: So macht´s einfach Spaß!

Fest in Neustrelitz

Wieder ein schöner Sonntag, den wir zu großen Teilen auf der Autobahn verbringen. Frau Kaiser vom Familienzentrum Neustrelitz hat uns eingeladen. Es geht also gen Osten. Etwa 700 Kilometer hin und zurück.. Das NAVI  führt durch das Gelände eines Open-Air-Festivals ganz dicht bei Neustrelitz, normalerweise wäre die Durchfahrt gesperrt, aber es ist noch früh und die Ordner winken uns durch. Hier würde es sicher auch Spaß machen zu spielen.

Das Gelände des Familienzentrums ist schön gelegen, viel grün – und es sind auch viele Menschen da. Von der Bühne hören wir Volker Rosin, ein paar Männer tragen Thor-Steinar-Klamotten – aber es ist dann doch alles netter als diese ersten Eindrücke vermuten lassen. Unser Auftritt ist so-la-la besucht, paralell läuft noch die Hüpfburg: Wir sind halt ein Programmpunkt unter vielen und offensichtlich noch nicht so bekannt in der Region.


Auf der Rückfahrt umfahren wir das Festival-Gelände. Einige nette junge Menschen, die wir nach dem Weg fragen und dem Namen des Festivals, nennen das Fest eins der Besten im Lande. Vielleicht im nächsten Jahr was für uns? Wir haben beschlossen, auf der Rückfahrt ein nettes Quartier zu suchen, die Wahl fällt auf Zarrentin am See.


Das Zimmer ist einfach, alles ein wenig runtergekommen. Es regnet. Im Ort essen wir Fisch aus dem See, relativ geschmacksneutral zubereitet, die Bedienung hingegen ist sehr zuvorkommend. Wir hatten gehofft, das Champions-League-Finale sehen zu können, Barcelona gegen Manchester: aber keine Fußball-Kneipe weit und breit. Wir sehen den Rest des Spiels auf winzigem Hotel-TV.  Muß man nicht Urlaub machen da.

Kindermusikfestival Wiesbaden

Erstmals waren wir eingeladen zum Kindermusik-Festival in Wiesbaden, daß im Kinderhaus Elsässer Platz veranstaltet wird. Mit dabei waren Die Wilde 3 (mit dem Kollegen Eberhard Metsch, der das Festival auch organisiert) , Papageno , Robert Metcalf , Flip & Flop  und Wolfgang Hering.

Wir hatten zwei schöne Veranstaltungen am 8. Februar und zwischendurch bei strahlendem Sonnenschein noch die Gelegenheit, etwas außerhalb Wiesbadens durch den Wald zu streifen. Nebenbei erfuhren wir, daß Wiesbaden mit die höchsten Grundstückspreise im Lande hat.


Wir waren am Abend vorher schon angereist und gerieten im Syrischen Restaurant in eine private Feier mit Bauchtanz – auch wir kamen nicht drumrum, die Hüften zu schwingen.